-

Neckargemünd

-

Im September 2002 bin ich nach Neckargemünd gezogen. Das liegt etwa 35km von meiner Heimatstadt Weinheim entfernt und gut mit dem Auto gut zu erreichen. Eingelebt habe ich mich hier sehr schnell, was auch Frank und Alina zu verdanken ist, die es mir sehr leicht gemacht haben. Es gibt natürlich Vor und Nachteile gegenüber Weinheim. Hier ist die Luft und das Wasser wesentlich besser. Man findet hier mehr Natur. Man hat den Neckar direkt vor den Füssen und es ist alles noch etwas ländlicher. Weinheim hatte den Vorteil der Großstadt, man hatte sozusagen alles vor Ort. Ich fühle mich trotzdem sehr wohl hier und das Heimweh hat mich bisher auch noch nicht gepackt.

-

Luftbildaufnahme vom Heißluftballon

(weitere Aufnahmen unter www.heidelberg-ballon.de)

--

Blick von der Eisenbahnbrücke Neckargemünd auf den Neckar Richtung Heidelberg

-

Stadtbeschreibung

Neckargemünd mit seinen Stadtteilen Dilsberg, Mückenloch und Waldhilsbach liegt im idyllischen Neckartal, ca 8 km von Heidelberg, an der Pforte zum Kraichgau und Odenwald.

Der Ort mit etwa 15 000 Einwohnern blickt auf eine 1000-jährige Geschichte zurück. Die Nähe von Heidelberg hat heute noch
Auswirkungen auf das Leben in der ehemaligen freien Reichsstadt. Die alte Stadtmauer mit Kleppergasse, das Alte Rathaus,
die Villa Menzer sowie die Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert vermitteln ein romantisches Bild der damaligen Zeit. Weithin
sichtbar erhebt sich über dem Neckartal die
Burgfeste Dilsberg, von der man einen herrlichen Blick über das Neckartal und die Berge
des Odenwaldes hat.
Heute zieht die Stadt nicht nur Touristen an; Anziehungspunkte sind ebenso die Fachhochschule für Sozialpädagogik und ein Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche.

-

Statistik

14.171 Einwohner
Fläche: 26,15 km²
Postleitzahl: 69151
Kennzeichen: HD

-

Mehr dazu auf der Homepage der Stadt Neckargemünd unterwww.neckargemuend.de oder www.meine-stadt.de
-

-

Sehenswürdigkeiten:
-

-
Stadttor

Die frühklassizistische Toranlage mit Amphoren und Wappenschmuck wurde zu Ehren des Kurfürsten Karl-Theodor von den Bürgern der Stadt Neckargemünd errichtet. Architekt war Hofkammerrat F.Ch. Dyckerhoff. Die Übersetzung der lateinischen Inschrift lautet:"Nicht zur Sicherheit der Stadt, sondern zum Ruhme des Kurfürsten Karl-Thoedor von der Pfalz wurde das Tor erbaut; dem Pfälzer wie dem Fremden heilig; wird es die Jahre überdauern." Das in der Inschrift beinhaltetet Chronogramm nennt das Jahr der Fertigstellung,1788.

Villa Menzer

-Die Villa wurde 1892 von dem Architekten Leonard Schäfer erbaut, eine Gründerzeitvilla im Neorenaissance-Stil. Sie war Wohnhaus von Julius Menzer (1846-1917), dem Besitzer der Weingroßhandlung Menzer und späterem griechischen Konsul und Reichstagsabgeordneten. Die ehemalige Villa war lange Jahre der Sitz der Stadtverwaltung.

-

Katholische Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk

Seit 1735 trägt die katholische Kirche in Neckargemünd den Namen St. Johannes Nepomuk. Das heutige Kirchengebäude der katholischen Kirchengemeinde wurde 1894/96 als dreischiffige Kirche im neuromanischen Stil erbaut und bezeugt die Entwicklung des historisierenden Kirchenbaus in Baden. Zum 100. Geburtstag der Kirche wurde das Gebäudeinnere renoviert und der Stuttgarter Künstler Michael Münzer gestaltete den Chorraum neu.
-

Evangelische Pfarrkirche, Hauptstraße

Die einstige St.-Ulrichs-Kirche, die dem Schutzpatron der Fischer und Schiffer geweiht war, hat man am Neckarufer angesiedelt. Die einschiffige spätgotische Anlage wurde auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche aus dem 12./13. Jahrhundert errichtet. Das Langhaus wurde 1520 vollendet; 1770/71 wurde die Kirche durch die Erweiterung des Langhauses nach Westen vergrößert. Große Renovierungen und Regotisierungen fanden 1854, 1898 und 1963/64 statt. 1990-96 wurde das Kirchengebäude bauhistorisch untersucht und umfassend restauriert.

-

Ehem. lutherische Kirche, Hauptstraße 25

1770/71 wurde die lutherische Kirche im klassizistischen Stil erbaut. Nach Inkrafttreten der Union der lutherischen und reformierten Kirche zur Evangelisch-Protestantischen Landeskirche Baden im Jahre 1821 wurde das lutherische Kirchengebäude an die Stadt verkauft, zum Rathaus umgebaut und als solches bis 1984 genutzt. Von 1864 an gehörte Neckargemünd zum Bezirksamt Heidelberg bis zu dessen Auflösung 1939.
-

Marktplatz

Auf dem unteren Teil befand sich einst das Rathaus, das von 1707 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als katholischen Kirche genutzt wurde.

-

Prinz Carl, Hauptstraße 56

Der "Prinz Carl" war eines der vielen Neckargemünder Gasthäuser mit eigener Brauerei, das ursprünglich Gasthaus "Zum Dolken" hieß. Das Handwerkszeichen über dem seitlichen Toreingang weist auf die spätere Nutzung als Gerberei hin.


Hotel "Zum Ritter", Neckarstraße 40

Besonders prächtiger Renaissancefachwerkbau um einen romantischen Innenhof. Der Torbogen mit besonderen Schmuckelementen trägt die Jahreszahl 1579. Die Kellergewölbe des Gebäudes sind älteren Datums. Das Anwesen ist eines der ältesten Gasthäuser Neckargemünds.

Bei einem Brand im Jahr 2003 fast völlig zerstört worden. Momentan wird nach einem Käufer gesucht. Es soll originalgetreu wieder aufgebaut werden.

-
Griechische Weinstube "Zur Stadt Athen", Neckarstraße 38

Das ursprünglich zweigeschossige Traufenhaus aus dem 17./18. Jahrhundert wurde 1886/90 aufgestockt. In dem Gebäude richtete Julius Menzer die erste griechische Weinstube des Landes ein. Die "Griechische Weinstube" gilt auch als eines der ältesten Studentenlokale der Heidelberger Umgebung.
-

Ehem. Gasthaus "Zum Lamm", Neckarstraße 36

Das Haus wurde 1507 erbaut und mit geschnitztem Fachwerk und Neidköpfen versehen.

-
Hanfmarkt

Hier wurden im 16. Jh. die ersten Häuser außerhalb der Stadtmauer gebaut. Der Hanfmarkt war ein Teil des seit 1544 abgehaltenen Katharinenmarktes, auf dem Flachs und Hanf verkauft wurden.
-

Schilderhäuschen, Am Hanfmarkt 4

Das zweigeschossige Wohngebäude wurde 1569 mit Fachwerk im fränkischen Stil errichtet. Es ist nach einer früheren Besitzerin, Frau Schilder, benannt.
-

Kleppergasse

Vom Marktplatz gelangt man über Pfarr- oder Jakobsgasse zur Kleppergasse, was wahrscheinlich "Kleine Gasse" bedeutet. Nachdem im 18. Jahrhundert die Stadttore und weitgehend auch die Stadtmauer abgebrochen worden waren, wurden die schmalen Fachwerktraufenhäuser auf die Rückseite der Stadtmauer aufgesetzt.

-
Burg Reichenstein

Im 12. Jh. war am Nordende des Hollmuthrückens die Burg Reichenstein erbaut worden. Im 14. Jh. kam sie in den Besitz der Kurpfalz und wurde bereits im 15. Jh. aufgegeben. Auf einem Stich von Merian aus dem 17. Jh. ist die Burg als Ruine zu sehen. Heute sind nur noch Mauerreste vorhanden.

Die Burganlage hat einen annähernd rechteckigen Grundriß, und ist durch einen Halsgraben vom Bergrücken abgesetzt. Die Terrassierungen wurden zu Beginn dieses Jahrhunderts angelegt.


Historische Burgfeste Dilsberg


Die mittelalterliche Bergfeste blieb aufgrund der uneinnehmbaren Lage unzerstört. Sehenswert sind die Wehranlagen, der tiefe Burgbrunnen (35m tief) und der unterirdische Stollengang (ca. 80 m lang). Von der Burg Dilsberg aus hat man einen herrlichen Blick über das Neckartal und die Berge des Odenwaldes.

-

-

Veranstaltungen:


Im Mai findet jährlich das Frühlingsfest in der Altstadt statt.

Im Juni findet das alljährliche Menzer-Park-Fest im gleichnamigen Park statt. Die Vereine unterhalten die Gäste mit kulinarischen Genüssen, für die Kinder wird jede Menge Spiel, Spaß und Fahrgeschäfte geboten.

Der Bohrermarkt findet Anfang November mit großem Vergnügungspark am Neckarufer statt.



Partnerstädte:

Evian-les-Bains/Frankreich seit 1970

Missoula/Montana/USA seit dem Jahre 1993

Jindrichuv Hradec seit dem Jahre 1996

--

--

Mehr zu Neckargemünd findet ihr unter:

www.neckargemuend.de

www.meine-stadt.de

-

-

Hier findet ihr die Homepages, die mit unseren Aktivitäten in Neckargemünd zu tun haben:

http://www.freie-waehler-ngd.de/

http://www.tv76-neckargemuend.de/

http://www.jabers.de/html/frame.html

-

-